Stellen Sie einen unloyalen Mitarbeiter wieder an?

Diese Frage sollten Sie sich stellen, wenn Sie Ihren Wahlzettel für die LR-und RR- Wahlen ausfüllen. Eine einzige Partei, nämlich die SVP, hat sich vorbehaltlos hinter das selbständige Baselbiet gestellt und sich klar und deutlich gegen die Fusion zu einem Kanton Basel ausgesprochen. Alle anderen Parteien, insbesondere die EVP, BDP und GLP sowie an vorderster Front die SP und Grünen haben das leider gar nicht oder nicht vorbehaltlos getan. Dabei hat jeder Landrat bei seinem Amtsantritt gelobt, die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflicht des Amtes gewissenhaft auszuführen. Die Baselbieter Kantonsverfassung schreibt ausdrücklich vor, dass der Kanton Basel-Landschaft ein eigenständiger Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist und seine Behörden darauf hinwirken, dass er zu einem Vollkanton wird. Eine Übersicht, wer zu den loyalen Landräten gehört und eine Wiederwahl verdient, finden Sie unter „http://www.baselland.ch/fileadmin/baselland/files/docs/parl-lk/protokolle/2014/p2014-06-12/12.06.2014_16.44.19.pdf“. Namen. Eine überdeutliche Mehrheit (68.33%) und alle Gemeinden des Baselbietes haben das auch so gesehen. Jetzt wollen sich auch die vehementesten Befürworter der Fusion wieder in den Landrat wählen lassen und behaupten auf ihren Plakaten und Flyers allen Ernstes, wie sehr sie sich für das Baselbiet einsetzen. Wer’s glaubt! Die Totengräber unseres Kantons haben in den höchsten Ämtern nichts mehr zu suchen, ebenso wenig die Regierungsratskandidatin Kathrin Schweizer. Mitglieder des Landrates und ein Regierungsrat der Grünen, die ein unkontrollierbares finanzielles Risiko eingehen wollten und die Verfassung bewusst gebrochen haben, verdienen keine Neuanstellung im Land- und Regierungsrat.

Vorstand der SVP Frenkendorf