Die Peinlichkeiten liegen bei den Äusserungen von Bazillus und Er/Sie irrt sich

Der Vergleich von Bazillus vom letzten Samstag in der BAZ hinkt. Bei den weiteren 1’300 Millionen der Kohäsionszahlungen an die EU, handelt es sich um Steuergeld und nicht um private Abgaben oder Aufschläge auf Preise! Aber über fremdes Geld zu verfügen ist allemal einfacher. Lächerliche 33 Rp./Kopf benennt Bazillus den Obolus. Effektiv sind es pro Schweizerbewohner (8.5 Millionen) Fr. 152.- pro Bewohner. Wer auf dieser Welt käme auf die Idee, um einen gegenseitigen Vertrag, der unter gleichberechtigten Partnern zustande kommen soll, einen Betrag zu bezahlen, ohne auch nur eine Gegenleistung zu erhalten, ausser unserem Bundesrat und unserem Parlament? Niemand! Die EU verhält sich wie Louis 14. L’État c’est moi. Nach dem EWR Nein wurde der Präsident der Sandoz; Herr Dr. M. Moret, gefragt, ob das jetzt der wirtschaftliche Untergang für Sandoz sei? Seine damalige sinngemässe Antwort: die EG ist ein Teil des Marktes, unser Markt ist jedoch die ganze Welt! Und das ohne vorauseilende Zahlungen mit keinem Pfand in der Hand! Aber heute sind die Konzern Manager zu meist nicht Schweizer, geschweige denn Eidgenossen, mit einer Weitsicht von einem viertel Jahr (Boni/Börse). Weitsicht und Verständnis wäre gefragt und ein Wissen, warum ihre Firmen überhaupt in der Schweiz ansässig sind und was ihre Konzerne zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Da ist das System der Schweiz verantwortlich mit allem was wir zu bieten haben. (Ausbildung, duale Weiterbildung, sozialer Friede, Pünktlichkeit, Qualität, Steuern, etc. und die direkte Demokratie) Eine lobende Ausnahme gibt es, der Chef der Swatch Group, N. Hayek spricht im Klartext, er nennt das Rahmenabkommen eine Erpressung, das man nicht unterschreiben darf!

Andi Trüssel Land- und Gemeinderat SVP